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E-Tourismus Teil 1: Einsatz des Internets im Tourismusbereich

Eine Übersicht des E-Tourismus in der Region Bodensee-Oberschwaben

Die schnelle und weitreichende Verbreitung aktueller Informationen ist für die Tourismusbranche seit jeher von großer Bedeutung. Das Internet hatte daher von Beginn an eine sehr große Bedeutung für die Tourismusbranche.

Wesentlicher Grund hierfür ist sicherlich die fehlende Möglichkeit, touristische Produkte im Vorhinein in Augenschein zu nehmen und zu testen. Hier schafft das Internet Abhilfe. Alle erforderlichen Informationen, angereichert mit Bildern, Videos usw., können mit vergleichsweise geringem Aufwand im Internet bereitgestellt und einer breiten Masse zugänglich gemacht werden.

Dies sind die Erfolgsfaktoren heutiger Internetsysteme im Tourismus wie z.B. Webseiten touristischer Anbieter, Destination Management Systeme oder Online-Reiseportale.

Mit Einzug des Web 2.0 wurden die Internetnutzer vermehrt mit eingebunden, wodurch auch im Tourismusbereich weitere Chancen und Möglichkeiten aufkamen. Denn nicht nur im privaten Bereichen hält das Web 2.0 immer mehr Einzug, sondern auch im gewerblichen Bereich werden die Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, immer öfter in Anspruch genommen.

Die vorliegende Studie befasst sich deshalb mit der Untersuchung, wie weit das Internet und das Web 2.0 bereits in der Tourismusbranche in der Region Bodensee-Oberschwaben Einzug gehalten hat und wie viele Tourismusbetriebe die Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, bereits aktiv nutzen.

Die Datenbasis

Die Datenbasis beinhaltet insgesamt 502 Datensätze aus der Region. Aus diesen Datensätzen wurden insgesamt 170 reine Unterkunftsbetriebe ermittelt.
Gaststätten oder Betriebe ohne Unterkunftsmöglichkeit wurden nicht betrachtet.
Diese Unterkunftsbetriebe wurden anhand eines zuvor entwickelten Kriterienkatalogs in 2011 betrachtet.

Betriebsarten (Typ des Unterkunftsbetriebs)

Die untersuchten Betriebsarten gliedern sich vorwiegend in Hotels (37%), Pensionen/Privatzimmer (36%) und Appartements (12%).

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Durchschnittlich verfügt jeder untersuchte Unterkunftsbetrieb über 35 Betten und 25 Zimmer.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt 11 Mitarbeiter.

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Wie sich anhand der nachfolgenden Grafiken deutlich erkennen lässt, werden in den ländlichen Regionen vermehrt Familienbetriebe geführt (94%), wohingegen Kettenhotels eher seltener auftreten (6%).

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Die Anzahl der Sterne der untersuchten Hotels in der Region Bodensee-Oberschwaben verteilt sich wie folgt auf die untersuchten Betriebe.

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Die Internetpräsenz der Unterkunftsbetriebe

Von 170 untersuchten Unterkunftsbetrieben besitzen 71% eine eigene Internetseite. Fast ein Drittel ist also nicht online aktiv.

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Die weiteren Fragen rund um das Thema Internetpräsenz beziehen sich nun auf die 120 Unterkunftsbetriebe, die tatsächlich eine Internetseite besitzen.

Gestaltung und Aktualität der Inhalte

Die nachfolgende Beurteilung der Inhalte, wie die verwendeten Bilder, der Umfang des Inhalts und das verwendete Design sind rein subjektive Punkte, die sicherlich bei jedem Betrachter unterschiedliche Bewertungen hervorrufen. Deshalb wurden hier möglichst viele allgemeine Aspekte berücksichtigt, wie z.B. ob representative Bilder der Zimmer, des Frühstückraums und der Rezeption gezeigt werden. Oder ob das verwendete Design einen schnellen Überblick über die aufgeführten Themen zulässt, oder aber ob viele Informationen auf einen Blick dargestellt sind oder der Tourist sich erst mühevoll zurechtfinden muss. Bis zu 80% der untersuchten Betriebe schneiden in diesen Kategorien gut ab.

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Die Aktualität des Inhalts wiederum kann anhand der Internetinhalte bestimmt werden. So sind bei 24% der Unterkunftsbetriebe die Inhalte tagesaktuell, bei 18% sind sie zwischen 1 und zwei Monate alt und 43% der Betriebe aktualisieren ihre Inhlate mindestens alle drei Monate. Bei 4% der untersuchten Betriebe sind die Inhalte älter als ein halbes Jahr.

 

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Wohingegen die Bereiche aussagekräftige Bilder, Design und Umfang der Inhalte größtenteils positiv bewertet wurden, zeigt der Bereich Aktualität der Inhalte noch Verbesserungspotential auf.

Soweit die grundlegenden Informationen zu den untersuchten Betrieben.
Im nächsten Teil werden die Inhalte allgemein, die Kontaktmöglichkeiten und die Buchungsmöglichkeiten betrachtet.

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